Pop Art ist noch immer eine der beliebtesten Kunstrichtungen überhaupt. Sie entstand Mitte der 1950er in den USA und Großbritannien. Die Künstler, die der Richtung zugerechnet werden, bedienten sich vorwiegend den technischen Mitteln der Grafik, Malerei und Bildhauerei. Die Amerikaner Roy Lichtenstein und Andy Warhol zählen ebenso zur Rige der bedeutenden Pop-Art-Künstler wie die Briten Eduardo Paolozzi und David Hockney.

Vorläufer der Pop Art

1952 wurde in London die sogenannte Independent Group gegründet. Dazu gehörten unter anderem junge Autoren, Architekten, Maler und Bildhauer wie auch der Künstler und Mitgründer Paolozzi. Sie wollten die damalige Kunstwelt herausfordern und bedienten sich bei ihren Kollagen unter anderem an Elementen der amerikanischen Massenwerbung und Comicwelt. Eine der ersten und bekanntesten Kreationen hat den Titel I Was A Rich Man’s Plaything.

Auch in Amerika fand diese neuartige Kunstform großen Anklang. Viele Werke Roy Lichtensteins etwa sind durch Comics inspiriert. Seine ersten Siebdrucke von 1961 mit dem Titel Look Mickey zeigen farblich reduzierte flächige Darstellungen mit Outlines von Donald Duck und Mickey Mouse, ganz im Stile der Cartoons mit Sprechblasen. Anfang der 60er entdeckte auch Andy Warhol den Siebdruck für sich und fing an, Abbildungen und Ausschnitte aus der Druckwerbung und verschiedensten Zeitschriften zusammenzustellen und in Auflage zu reproduzieren.

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